Tierschutzverein Europa

AMPARE und La Ginesta

Besuch bei den Tierschutzvereinen in der Provinz Tarragona im
September 2017

A.M.P.A.R.E: Refugi dAnimals de la Ribera dEbre
in 43740 Móra dEbre und
La Ginesta: Refugi dAnimals La Ginesta in 43770 Móra la Nova.

Zur Geschichte
AMPARE wurde bereits 1992 als gemeinnütziger Verein von der Vorsitzenden Isabel Belver gegründet. Anfangs lebten dort im Durschnitt ca. 40 Hunde auf einem Grundstück von 1800 m2, welches Isabel zur Verfügung stellte. Auch damals schon machte die Stadtverwaltung verschiedene Auflagen für die Zulassung; eine Sickergrube, Wasser- und Stromanschluss mussten gelegt werden und die Einzäunung des Grundstückes.
Zwinger wurden gebaut, und laufend kamen neue hinzu. Es war eine harte Zeit, denn Geld war nicht vorhanden. Ein Darlehen musste aufgenommen werden.
Als dann das Tötungsverbot für Katzen und Hunde in Katalonien eingeführt und auch die Stierkämpfe verboten wurden, kamen auch noch die Hunde aus der städt. Perrera nach Ampare. Die Folge war, dass Ampare aus allen Nähten platzte; weil dort bis zu 160 Hunde lebten.

Isabel, damals noch jung, heute 77 Jahre alt, stellte 2001 ein weiteres Grundstück für das neu zu gründende Refugio La Ginesta von rund 3.500 m2 zur Verfügung. Die grössten Unkosten zahlte Isabel aus ihrer eigenen Tasche, später bekam sie auch eine Subvention für beide Vereine, die inzwischen wegen der Krise auf die Hälfte gekürzt wurde. Die Bauarbeiten wurden natürlich billig gehalten und heute nach 25 Jahren müssten dringend Reparaturarbeiten durchgeführt werden, was aus Geldmangel immer wieder zurückgestellt wird.

Zurzeit sind ca. 150 Hunde in La Ginesta untergebracht, davon ca. 30 kranke Hunde. In Ampare befinden sich ca. weitere 28 Hunde. Alle müssen versorgt werden.
Die medizinische Versorgung der kranken Hunde nimmt einen grossen Teil der Kosten ein. Bei manchen Tieren ist eine Erkrankung bzw. Beeinträchtigung kaum erkennbar, z.B. eine Epilepsie bei einem jungen Galgorüden; eine kleine Podenca mit nur 3 Beinchen, was auf den ersten Blick gar nicht auffällt. Es gibt herzkranke und blinde Hunde, und manche Hunde sind regelrecht entstellt, so dass ihre Chance auf eine Adoption gleich Null ist.

Freiwillige Helfer zu finden ist Glücksache. Die Grundstücke liegen abgelegen in einem Olivenhain in den Bergen; ohne fahrbaren Untersatz ist die Anlage schlecht zu erreichen. Auf der Finca arbeitet ein Ehepaar, welches ca. 900,- verlangt und dort in einem Wohnwagen wohnt. Dieses Geld zahlt Isabel auch aus ihren eigenen Mitteln.

Im Frühjar 2017 kam es in La Ginesta zu einer schlimmen Virusinfektion. Von dieser Virusinfektion waren ca. 100 Hunde betroffen. Diverse Blutuntersuchun-gen, die medikamentöse Therapie als auch die komplette Desinfektion der ganzen Anlage einschliesslich der unumgänglichen Einschläferung von 6 alten Hunden verschlangen mit 800,- die letzten Reserven.

Dieser Vorfall, sowie die Kürzung der Subventionen führten dazu, dass es nur alle 2 Tage Futter für die Hunde gab, meistens nur trocknes Brot, was Isabel sich aus dem Dorf vom Bäcker und von Bekannten holte. Für die kranken Hunde kochte sie Reis mit Fleischresten vom Metzger. Ausserdem macht sie laufend in den regionalen Zeitungen Spendenaufrufe, um an Futter oder Geld zu kommen. Bisher wurden Hunde in Holland in Adoption gegeben, ohne Gegenleistung. Spanische Adoptanten zahlen auch nicht, sie meinen, man solle froh sein, dass man Hunde aus dem Refugio raus holt. So ist es zu dem chronischen Geldmangel gekommen.

Wir hoffen, dass wir jetzt Tierfreunde finden können, die das Projekt auch unterstützen möchten.
Dafür können Sie einfach auf unser Spendenkonto etwas einzahlen:

Tierschutzverein Europa e. V.
Mainzer Volksbank e.G.
IBAN: DE25551900000795039015
BIC: MVBMDE55XXX

Für unsere Schweizer Tierfreunde:
Tierschutzverein Europa e. V.
St. Galler Kantonalbank, St. Margrethen, Banknummer: 90-219-8
Vereinskonto: 25 55 345.289-04, CHF
Banken-Clearing=BC: 781-25

Bitte vergessen Sie dabei das Kennwort: "La Ginesta" nicht.

Vielen Dank



»